Erfahrungen mit dem Club – Eltern berichten

Gerade als Eltern, die sich ganz bewusst und intensiv um die Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder sorgen und kümmern, waren wir uns ein wenig unsicher, als unsere Jungen vor Jahren zum ersten Mal mit Freunden zusammen zum Jugendclub Linie 15 gingen.

Erziehung und Begleitung hin zu den menschlichen und religiösen Grundwerten, großen Wert auf ein gutes Sozialverhalten und das sich Sorgen um den Nächsten, bei gleichzeitiger Entfaltung und Förderung der geistigen Fähigkeiten, sind uns ganz wichtige Anliegen. Es ist unser Wunsch, diese Erziehungsziele mit möglichst wenig Zwang, dafür aber mit einem überzeugenden Verhalten und Vorleben den Kindern nahe zu bringen.

Aus unseren Erfahrungen der letzten Jahre stellen wir eine tiefe Übereinstimmung dieser Ziele und Grundwerte des Clubs mit unseren eigenen fest. Besonders die religiöse Glaubenserziehung des Clubs ist für uns überzeugend. Glaubensgespräche, Betrachtungen, Beichte werden den Kindern/Jugendlichen immer als Angebot und nie als Zwang nahe gebracht. Wer teilnehmen möchte, kann das tun, muss es aber nicht.

Gerade diese Form der Freiwilligkeit halten wir für sehr wichtig, denn nur so hat der Jugendliche die freie Entscheidungsmöglichkeit zum Glauben und zur religiösen Praxis, die er sonst auch leicht als Druck der Eltern empfinden könnte.

Neben der religiösen Bildung und Praxis steht der für die Jugendlichen auch so wichtige Bereich: Sport, Spiele, Bewegung.

Dieser Teil des Gemeinschaftslebens wird so intensiv betrieben, dass man an manchen Tagen schon von einem „Fußballclub Linie 15“, zu anderen Zeiten von einem „Modellbauclub“ sprechen kann. Fahrrad- und Kanutouren, Schwimmen, Eislaufen und Vieles mehr runden das abwechslungsreiche Programm ab.

Ein paar Worte zur Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen: Sie lernen eigenverantwortlich zu handeln und Verantwortung für Andere zu übernehmen. Als Beispiel seien die Sommerfahrten genannt. Ob auf schwedischen Seen oder in den Pyrenäen, jeder Teilnehmer bereitet einen bestimmten Teil der Fahrt selbstständig vor, übernimmt während der Zeit durchgehend einen bestimmten Dienst und hält einen Vortrag, der fundiert vorbereitet werden muss.

Oder die ab wechselnd eigenverantwortliche Vorbereitung der Gruppenstunden, Besichtigung von Betrieben, Sternwarte, Polizei usw. Es wird regelmäßig am Computer gearbeitet, teilweise auch programmiert; man hilft sich gegenseitig bei den Schulaufgaben, und ältere Jugendliche wachsen in Gruppenleiterfunktionen hinein.

Abgerundet wird das positive Bild durch die Menschen und Freunde im Club, die unseren Kindern das großartige Angebot und die Bildung von Geist und Herz nahe bringen. Durch ihren Einsatz, ihr Einfühlungsvermögen und Verhalten, sind sie wichtige Vorbilder für unsere Kinder.

Andrea und Michael Berhorst

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