Die Studentische Kulturgemeinschaft e.V. wurde 1953 gegründet und beim Amtsgericht Bonn, dem Sitz des Vereins, ins Vereinsregister eingetragen (VR 2359).

Die Studentische Kulturgemeinschaft e.V. bietet eine fachübergreifende, ergänzende Bildung an, die Beruf und Arbeit nicht zuletzt als Dienst an der Gesellschaft begreift. Das setzt eine fundierte, berufliche wie wissenschaftliche Ausbildung voraus. Heranwachsende sollen ihre Verpflichtungen in Ausbildung und Studium ernst nehmen. Zudem soll ihnen eine breite menschliche Bildung helfen, ihre Verantwortung für Familie und Gesellschaft zu entdecken und wahrzunehmen. Gefördert werden soziales Engagement und Initiative. Sie stärken die persönliche Verantwortung und sind Kennzeichen eines christlichen Menschenbildes, das auf der Achtung vor dem Nächsten gründet.

Vereinssitz in Bonn

Bildung ist hierfür unverzichtbar. Für die Initiativen der Studentischen Kulturgemeinschaft e.V. ist sie der Existenzgrund. Denn der Verein dient – so steht es seit 1953 in der Satzung – neben „der jugendpflegerischen Arbeit der Förderung wissenschaftlicher, beruflicher und menschlicher Bildung von Studenten, Schülern, in der Berufsausbildung und im Beruf stehenden sowie berufstätigen Erwachsenen“; darüber hinaus fördert er „die kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen diesen Personen.“
Für die Studentische Kulturgemeinschaft e.V. haben diese Ziele nach wie vor Gültigkeit. Zwar wurde vieles erreicht, doch die selbst gewählten Aufgaben stellen sich jeder Generation neu: Mit den Jahren ist die Zahl der Teilnehmer und überwiegend ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso gestiegen wie die der Bildungsinitiativen und Projekte selbst. Gleiches gilt für den Umfang und die Art der Angebote sowie die Höhe der Aufwendungen. Ihren unverwechselbaren Charakter haben die Einrichtungen der Studentischen Kulturgemeinschaft e.V. jedoch stets behalten.

Die Studenten und jungen Berufstätigen, die die Studentische Kulturgemeinschaft e.V. 1953 gründeten, wurden von einem Mann inspiriert, der seit den 30er Jahren die Verantwortung des Christen im Alltag, in Staat und Gesellschaft, zu stärken suchte: der 2002 heilig gesprochene Josefmaria Escrivá, Priester und Gründer des Opus Dei, einer weltweit tätigen Personalprälatur der katholischen Kirche. Zunächst in Spanien, dann über die Grenzen des Landes wie des europäischen Kontinents hinaus hat der heilige Josefmaria die Gründung vieler Bildungseinrichtungen und sozialer Initiativen gefördert.

Escrivá hat wesentlich dazu beigetragen, das Bewusstsein von der christlichen Berufung aller zu verbreiten, die mitten in der Welt leben. Das II. Vatikanische Konzil hat diesen Grundsatz bekräftigt: Gott ruft jede und jeden, in der beruflichen Arbeit wie in der Erfüllung der gewöhnlichen Pflichten des Alltags den Ruf Gottes zu entdecken, heilig zu sein, das heißt, tatsächlich aus dem Glauben zu leben.